Injektionstherapie mit Hyaloron-Präparaten bei Arthrose

Wenn die Gelenke schmerzen

Gelenkschmerzen können verschiedene Ursachen haben.
Man unterscheidet zwischen traumatischen Beeinträchtigungen, verursacht durch eine Verletzung oder einen Unfall, sowie Gelenkerkrankungen. Letztere werden in degenerative (abnutzungsbedingte) und entzündliche Gelenkerkrankungen unterteilt.

Die Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung und die häufigste Gelenkerkrankung überhaupt. Rund 8 % der Bevölkerung leiden daran. Bei den über 65-Jährigen ist jeder Zweite davon betroffen.

Die Arthrose ist durch chronische wiederkehrende Schmerzen und Steifigkeit der Gelenke gekennzeichnet. Normalerweise tritt sie erst nach dem 40. Lebensjahr auf. Bei einer Arthrose liegt im Gelenk immer ein Knorpelverschleiß vor. Dieser ist jedoch nur in einem schon leicht fortgeschrittenen Stadium und nur auf einem Röntgenbild sichtbar.

Die Ursachen der Arthrose sind vielfältig:
Neben der erblichen Veranlagung tragen vor allem Fehl- und Überbelastungen der Gelenke, zum Beispiel durch Übergewicht oder bei gewissen Sportarten zur Entstehung einer Arthrose bei. Dabei summieren sich die negativen  Einwirkungen auf die Gelenke mit der Zeit. Befallen werden vor allem die tragenden Gelenke wie Hüfte und Knie sowie Fuß- und Fingergelenke.

 

Funktion der Hyaluronsäure im Gelenk

Im gesunden Gelenk spielt die Hyaluronsäure eine entscheidende Rolle. Die in den Gelenken vorhandene Hyaluronsäure wird von den Zellen der Innenhaut der Gelenkkapsel, der sogenannten Synovialmembran, gebildet.
Die Hyaluronsäure verleiht der Gelenkschmiere eine hohe Viskosität. Die Konsistenz der Gelenkschmiere ist deshalb der von Honig sehr ähnlich. Dank ihr sind die nahezu reibungslosen Bewegungen der Knorpeloberflächen überhaupt erst möglich. Im gesunden Gelenk wird die Hyaluronsäure ständig abgebaut und neu gebildet

Bei einer Arthrose ist das beschriebene Stoffwechselgleichgewicht im Gelenk gestört. Entzündungsreaktionen im Inneren des Gelenks führen zu einem übermäßigen Abbau der Hyaluronsäure und gleichzeitig zu einer verminderten Neusynthese.

Konsequenz:

Eine ausreichende Gelenkschmierung kann nicht mehr gewährleistet werden. Die Reibung am Knorpel nimmt rasch zu, so dass der Knorpel geschädigt wird.

In solchen Fällen kann der Ersatz der minderwertigen Gelenkschmiere durch eine künstliche Gelenkschmiere sinnvoll sein.


Gelenkinjektionen mit Hyaloron-Säure
Wir benutzen das Präparat

Sinovial®

Anwendung bei Schmerzen oder eingeschränkte Beweglichkeit bei degenerativen oder traumatisch bedingten Erkrankungen oder Gelenksveränderungen, besonders in Knie-, Finger- und Fußgelenken.

Die therapeutische Wirkung beruht auf den besonderen Eigenschaften der verwendeten Hyaluronsäure.
Die in Sinovial enthaltene, fermentativ gewonnene und chemisch nicht modifizierte Hyaluronsäure wird sehr gut vertragen.
Indem Sinovial die viscoelastischen Eigenschaften der Gelenkflüssigkeit wieder herstellt, reduziert es den Schmerz und verbessert es die Beweglichkeit der Gelenke.

Sinovial wirkt nur in den Gelenken, in die es injiziert wird. Es entfaltet keinerlei systemische Wirkung.

Studienresultate zeigen, dass 5 Sinovial-Injektionen in Abständen von je einer Woche eine Abnahme von Schmerz und Schwellung sowie eine Funktionsverbesserung bewirken, die bis zu 24 Wochen anhalten können, nach den Erfahrungen in unserer Praxis sogar bis zu einem Jahr.

Positiv beeinflusst werden besonders Beschwerden beim Gehen,  Hocken,Treppesteigen, Aufstehen und Hinsetzen sowie Radfahren.

Siehe auch: www.sinovial.de